Pagespeed- & Sitespeed-Optimierung

Bereits im April 2010 hat Google die Ladezeit einer Website als Ranking-Faktor bestätigt. Damit handelt es sich um einen der wenigen von Google offiziell offenbarten Faktoren für eine Ranking-Verbesserung.

Anfang 2016 wurde dieser Punkt seitens Google auch noch einmal als künftiger Faktor für das mobile Ranking bekräftigt

Dies geschah natürlich nicht ohne Grund oder Eigennutzen. Google ist nur so gut, wie die Ergebnisse, welche es ausliefert und welche überhaupt ausgeliefert werden können. Dass die Ladezeit uns – oftmals sogar unterbewusst – darüber richten lässt, ob wir mit einer Seite (also auch dem gewählten Google-Ergebnis) zufrieden sind, zeigen diverse Studien und Whitepapers.

Akamai, einer der Marktführer im Bereich CDN-Services hat sich technischen Lösungen zur performanten Auslieferung von Inhalten für Große Websites verschrieben und beeindruckt regelmäßig mit erstaunlichen Studienergebnissen.
Pagespeed-Optimierung und Sitespeed - Erklärung CDN


Ein Content Delivery Network (CDN) ist ein Netzwerk von dedizierten Servern zur Auslieferung von Content, wie z.B. Bilder oder Videos, mit maximaler Performance. Meist auf der ganzen Welt verteilte Server haben dabei eine Kopie des Contents zwischengespeichert. So kann eine geringe lokale Distanz von Server und User sichergestellt werden, was der Übertragungszeit zugute kommt. Des Weiteren sind extrem schnelle Server Bestandteile solcher CDNs.

Performance-Studien bezüglich schneller Websites

Einige der besonders eindrucksvollen Erkenntnisse aus Pagespeed-Studien

  • Amazon hat bereits 2012 in einer Studie festgestellt, dass eine um nur 0,1 Sekunden langsamere Seite, einen Conversion-Verlust von einem ganzen Prozent bedeutet
  • Eine Ladezeitverzögerung um eine ganze Sekunde hingegen, führt laut Akamai zu 7 % weniger Conversions (also Kaufabschlüssen, abgesendeten Kontaktformularen – je nach definiertem Ziel der Website)
  • Eine Verzögerung des Ladens um 2 Sekunden führt bei durchschnittlich 87 % der User zu einem Verlassen der Webseite
  • 65 % der User weltweit brechen sogar einen Kaufvorgang ab, sofern die Seite nicht in drei Sekunden aufgebaut ist
  • 47 % aller User haben die Erwartungshaltung, dass eine Webseite in 2 Sekunden geladen, bzw. bedienbar ist. Somit gilt dieser Wert als erstrebenswerter Benchmark
  • Bereits 2009 gaben 52 % von Shop-Usern an, dass eine schnelle Seite zu einer höheren Loyalität der Seite, bzw. des Shops gegenüber zur Folge hat. Dieser Wert hat sich innerhalb von drei Jahren um 12 % erhöht
  • 14 % aller User, die auf eine Website warten müssen, wechseln zur Konkurrenz, 23 % hören sogar komplett auf zu shoppen oder surfen und verlassen den PC

Die Relevanz, welche Google der Geschwindigkeit von Websites beimisst, ist also beachtlich und manifestiert sich auch in der Art und Weise, wie die Google-eigene Technologie AMP gefördert wird. Diese Art von mobilen Websites zielen lediglich auf Sitespeed und geringe Ladezeiten ab.Sitespeed-Optimierung auf höchstem Niveau für Ihre Website

Kurze Ladezeiten – Eine Win-win-Situation

Wobei eine schnelle Seite nicht nur im Sinne von Google ist – auch Website-Betreiber profitieren durch eine gute Performance von einer höheren Nutzerakzeptanz, Treue, Effizienz und Abschussfreude der User. Die dadurch entstehenden, verbesserten User-Signale werden wiederum von Google wahrgenommen und zahlen somit ebenfalls auf das Google-Ranking ein.

Eine Win-win-Situation also für die Nutzer, Google und den Webseiten-Betreiber.

Langsame Seiten sind nicht mehr tragbar

Nebenbei wird die Bedeutung von Geschwindigkeit gerade im mobilen Bereich immer deutlicher, da es hier noch öfters an einer zuverlässigen und schnellen Netz mangelt. Nächstes Jahr plant Google, aufgrund der Dominanz von Smartphones im Internet, den sog. „Mobile-First-Index“ einzuführen. Das Ranking einer Seite wird dann nicht mehr grundlegend an der Desktop-Version festgemacht, sondern an der mobilen Ansicht. Da jedoch o.g. mobile-spezifischen Faktoren häufig als Multiplikator von ohnehin langsamen Seiten fungieren, wird es höchste Zeit zu handeln.

Schnellere Seiten sind zudem meist kleinere Seiten, was letztlich wieder das Datenvolumen schont.

Langsame Performance = hohe Kosten für den User?

Der Punkt „Kosten für den User“ wird meist komplett vergessen. Bei der Landung im nächsten Urlaubsziel außerhalb der EU wird man daran allerdings schmerzlich per SMS erinnert.

Kennen Sie diese Art SMS? Haben Sie sich schon einmal genau durchgelesen und nachgerechnet?

 

Hier würde Pagespeed-Optimierung Abhilfe schaffen

Hier ein Beispiel einer sehr langsamen und relativ, jedoch keinesfalls außergewöhnlich großen Seite. Die Größe ist natürlich unter anderem mitverantwortlich für die schlechte Ladezeit. Jedoch kommt dadurch noch ein weiteres Problem zu Tage!

 

 

2,12 MB entsprechen 2.120 KB

Demnach würde das Öffnen der obigen Startseite… 31,80 € kosten…

Wie Ihrer Website geholfen werden kann & Erfahrungen in der Pagespeed-Optimierung

Ob kleine, große oder riesengroße Seiten – so ziemlich jede Art von Website wurde von mir bereits hinsichtlich ihrer Performance optimiert.

Von kleinen WordPress-Seiten, bei welchenich die Optimierung und Implementierung der Verbesserungen gerne auch einmal selbst vornehme, bis hin zu Projekten, welche sich aufgrund ihrer Komplexität, rein für die Pagespeed-Optimierung im sechsstelligen Bereich bewegten.

Bei derart großen Projekten stehen dann eher Analysen, Vorstellungen von Lösungsmöglichkeiten, Einführung neuer Technologien, Tipps und Schulungen von Entwicklern, etc. im Vordergrund.

Ein solcher Erfahrungsschatz ist bei der Sitespeed-Optimierung jedoch auch von großer Bedeutung, denn wirklich jede Website hat ihre individuellen Eigenheiten und trägt quasi den Fingerabdruck des Software-Designers in sich.

Jedoch müssen es nicht immer große Projekte sein. Gerade bei kleineren Websites kann man viel schneller Erfolge verzeichnen und realisieren.

 

Schneller oder Geld zurück

Aus diesen Gründen lassen sich hinsichtlich einer solchen Optimierung leider auch keine Standardpreise festlegen. Eines sei Ihnen jedoch versichert: Sollte die Website nach korrekter Umsetzung der Empfehlungen nicht schneller sein, erhalten Sie Ihr Geld zurück! Aber glauben Sie mir: Sie wird schneller!

Sofern Sie also das Gefühl haben, dass Ihre Website einen kleinen Geschwindigkeitsschub benötigen könnte – fragen Sie doch einfach unverbindlich an.

 

Quellen:

Zusammenfassung Akamai Studie 2009
Akamai-Whitepaper zur Videoperformance
Download der Amazon-Studie